Eigenproduktion von Heidi Müller, „Unser tägliches Opfer gib uns heute“
Premiere:
Samstag, 09. Mai 2009 20 Uhr
2. Aufführung
Dienstag, 12. Mai 2009 20 Uhr
3. Aufführung
Donnerstag, 14. Mai 2009 20 Uhr
4. Aufführung
Sandkorntheater
Freitag, 15. Mai 2009 11 Uhr
5. Aufführung
Montag, 18. Mai 2009 20 Uhr
Opfer gibt es viele. Zu viele. So viele, dass man sie gar nicht mehr überblicken kann.
Der eine wurde Opfer eines Raubüberfalls, eine andere ist auf einen Heiratsschwindler hereingefallen, die Ersparnisse von einigen Tausenden sind im Zuge der Bankenkrise dahin geschmolzen und wiederum ein anderer wird bei der Arbeit gemobbt.
Selten sind die Umstände so, dass man sich wehren kann und oftmals wünscht man sich, dass dieser Kelch doch an einem vorübergeht und „nicht immer ich“ daran glauben muss. Man wünscht sich an einen anderen Ort, man wünscht, ein anderer würde die Rolle des Opfers oder des Sündenbocks übernehmen.
Unter dem Titel „Unser tägliches Opfer gib uns heute“ sind verschiedene kleinere und größere Stücke u. a. nach Dürrenmatt, Andersch und Mrozek vereint, die Täter und Opfer in vielen unterschiedlichen Facetten aufzeigen. Ob im Familienkreis, in der Schule, auf einem Floß kurz vor dem Hungertod oder im ganz alltäglichen Leben einer adretten, sauberen Kleinstadt – Opfer kann man immer und überall werden.